Austauschtreffen Infopoints der Alpenkonvention
- Theodor Wimmer

- vor 3 Tagen
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Unter dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt nachhaltiger Veränderungen – Gemeinsam die Zukunft des Alpenraums gestalten“ wurde die Ötscher-Basis in Wienerbruck von 10. bis 13. Mai 2026 zu einem internationalen Treffpunkt für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit rund um die Zukunft des Alpenraums.
Im Zentrum der Veranstaltung stand ein viertägiges Austauschtreffen der Infopoints der Alpenkonvention. Die insgesamt zehn Infopoints in verschiedenen Alpenländern haben die Aufgabe, die Inhalte und Ziele der Alpenkonvention einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Sie fungieren als wichtige Schnittstelle zwischen politischen Rahmenbedingungen und den Menschen in den Regionen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Treffens lag auf dem persönlichen Austausch und der Vernetzung der Vertreter:innen der Infopoints. Gemeinsam wurden Strategien erarbeitet, um die Zusammenarbeit zwischen den Standorten zu stärken und ihre Wirkung weiter zu erhöhen. Die Veranstaltung markiert zugleich den Auftakt für künftig regelmäßige Austauschformate der Infopoints der Alpenkonvention. Dadurch sollen die internationale Vernetzung intensiviert und die Inhalte der Alpenkonvention noch wirkungsvoller vermittelt werden.
FACTS:
Status: Veranstaltung Mai 2026
Förderprogramm: LE, Erasmus+ Ziel: Forschung & Entwicklung
Projektpartner: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK, Österreich), Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention (PSAC), Protect Our Winters Austria (Österreich), Österreichischer Alpenverein (ÖAV)
Ein weiterer zentraler Programmpunkt des Austauschtreffens war das Human Factor Training, das im Rahmen eines Interreg-Alpine Space Projekts durchgeführt wurde. Es widmete sich der Frage, warum nachhaltige Transformationen oft an der Umsetzung scheitern und welche Rolle der Mensch als entscheidender Erfolgsfaktor spielt. Die Teilnehmenden erhielten dabei praxisnahe Werkzeuge, um Veränderungsprozesse besser verstehen und aktiv gestalten zu können.
Den festlichen Abschluss der Veranstaltung bildete eine abwechslungsreiche Abendveranstaltung am 12.Mai mit zahlreichen Vertreter:innen aus Politik, Region und alpinen Institutionen. Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung standen inspirierende Beiträge zur Frage, wie der Alpenraum nachhaltig gestaltet werden kann und welchen Einfluss die Alpenkonvention darauf haben kann. So machte die Veranstaltung deutlich, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenraum ist.





Kontakt:
Theodor Wimmer



