Höhlen im Ötschergebiet
- Theodor Wimmer

- 29. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Okt. 2025

Im Ötschergebiet gibt es einige beeindruckende Höhlen, die bekannteste ist dabei die Ötscher-Tropfsteinhöhle. Die Höhle wurde von Waldarbeitern erforscht, die vermutlich auf der Suche nach Silbererz in den schon lange unter dem Namen Wetterloch bekannten Schacht einstiegen und das aus Kalkablagerungen gebildete Naturschauspiel als erste Menschen sahen. Die Höhle ist typisch für Kalksteingebirge (Gutensteiner Kalk) verziert mit Stalaktiten und Stalagmiten, besonders gut zu erkennen in der sogenannten Märchenhalle.
Die Höhle wurde erstmals im Jahr 1926 für Führungen erschlossen und fasziniert auf 575 Metern Länge die Besucher im Rahmen von Führungen. In den Höhlen des Naturparks kann eine hohe Vielfalt an Fledermausarten angetroffen werden. Das Mausohr, die Mopsfledermaus, das Braune Langohr und viele andere Fledermausarten kommen vor. Ebenso kann man mit etwas Glück, auch anderes Leben beobachten. Neben der Großen Höhlenkreuzspinne, kann unter anderem auch ein Höhlenflohkrebs oder eine Strudelwurmart entdeckt werden.
Führungen in der Höhle sind von Mai bis Oktober möglich. Die KFFÖ forscht in den Höhlen des Ötschergebiets bereits seit vielen Jahren. Der Naturpark Ötscher-Tormäuer hat sich auch in einem vorangegangenen Projekt bereits mit Fledermäusen beschäftigt. So konnten in einer Studie zur Fledermausvielfalt in Obstgärten an 9 Standorten von den 25 in Niederösterreich heimischen Arten 11 verschiedene nachgewiesen werden.
FACTS:
Standort: ganzer Naturpark
Status: laufend seit 2015
Förderprogramm: Alpenkonvention
Sektorale Ziele Alpenkonvention: Ökosysteme & Biodiversität
Partner: Naturfreunde Kienberg-Gaming, KFFÖ (Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich)
Maßnahmentyp: Angewandte Biodiversitätsförderung






Ihr direkter Kontakt:
Katja Weirer



